Gut durchDACHt

Die ganze Welt unter einem Dach

Im Jahr 2010 wird die Fußball-Weltmeisterschaft erstmalig in Afrika ausgetragen. Seit Einführung dieses bedeutenden internationalen Sportereignisses im Jahr 1930 planen und konstruieren Ingenieure überall in der Welt moderne, beeindruckende und komfortable Fuüballstadien.

In zehn südafrikanischen Städten werden elf Stadien von innovativen Ingenieuren zum Einen modernisiert und zum Anderen völlig neu errichtet. Von der Planung bis zur Fertigstellung behalten sie dabei viele Dinge im Auge: Standort, Größe, Aussehen, Kapazität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit werden bereits vor Baubeginn wohl durchdacht und vorausschauend in die Planung einbezogen.

Dabei beachten Ingenieure zahlreiche Punkte: Der Rasen braucht Sonne und Wasser, die Spieler benötigen Umkleidekabinen und Duschen, die Medien legen Wert auf Konferenzräume, Fernsehstudios und eine Pressetribüne, die Zuschauer erwarten einen Sitzplatz, gastronomische Versorgung sowie ausreichend Parkplätze. Auch Sicherheitsvorschriften, Beschilderungen, Beleuchtung, Wasser- und Stromversorgung müssen in allen
Bereichen sichergestellt werden.

Ingenieurbauwerk Stadiondach

Den Fußballfans ein spannendes Spiel zu liefern, liegt in der Aufgabe der Nationalmannschaften. Ihnen ein komfortables und sicheres Freilufterlebnis zu bescheren, fällt in den kreativen, innovativen und konstruktiven Tätigkeitsbereich von Ingenieuren. Damit die Zuschauer der Fußball-Weltmeisterschaft das besondere Sportereignis auch in vollen Zügen genießen können, schützt sie das Stadiondach vor starker Sonne, vor Wind und Wetter. Wenn das Stadiondach technisch einwandfrei funktioniert und auch optisch optimal in die Landschaft oder städtische Umgebung passt, haben Ingenieure perfekte Arbeit geleistet.

Wettbewerb

Die Ingenieurkammern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und des Saarlandes rufen 2009/2010 erneut zu einem kreativen Schülerwettbewerb für Ingenieurtalente auf. Die diesjährige Wettbewerbsaufgabe ist der Bau einer Dachkonstruktion über einer Zuschauertribüne eines Fußballstadions, die eine Last von 250 g (z. B. Sand) an jeder Stelle des Daches tragen muss.

Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern aller allgemein- und berufsbildenden Schulen. Als Baumaterialien sind ausschließlich Papier, Holz (max. 8 x 8 mm, Länge beliebig), Folie, Textilien, Kleber, Schnur und Stecknadeln zu verwenden. Die Bodenplatte aus Sperrholz muss genau den Abmessungen 400 x 400 x 8 mm entsprechen.

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gut durchDACHT

 

Die Landeswettbewerbe stehten unter der Schirmherrschaft von:

Baden-Württemberg

Minister
Helmut Rau, MdL

Hessen

Ministerin
Dorothea Henzler

Rheinland-Pfalz

Ministerin
Doris Ahnen

Saarland

Ministerin
Annegret Kramp-
Karrenbauer

Sachsen-Anhalt

Minister
Prof. Dr. Jan-
Hendrik Olbertz

Der Gesamtwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerin
Prof. Dr. Annette Schavan

 

 

Die Landeswettbewerbe werden ausgelobt von den Ingenieurkammern in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Ingenieurkammer Baden-Württembereg Ingenieurkammer Hessen Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz Ingenieurkammer des Saarlandes Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt